Das Vermächtnis des Inka


cover

LP-Bestellnummer der Erstausgabe: E 277


Juan Perillo, Torero und Mörder! • Haukaropora erfährt seine königliche Abstammung • Verbrecherische Verschwörung gegen den Gouverneur • Der Überfall auf das Lager der Abipones • Verfolgung der Schurken ins Guanacotal • In der Mordschlucht • Das Vermächtnis des Inka • Perillos und Pajaros grausames Ende
Erzähler              Hans Paetsch
Gouverneur            Claus Wilcke
Carlos Hammer        Hellmut Lange
Dr. Morgenstern      Lothar Zibell
Haukaropora           Michael Hinz
Anciano           Konrad Mayerhoff
Dr. Parmesan           Hans Clarin
Antonio              Konrad Halver
Harter Schädel       Rudolf Fenner
Roter Pfeil        Michael Weckler
Rodrigo Sereno         Marco Fehrs
Fritz Kiesewetter   Hans Meinhardt
Pajaro            Michael Poelchau
Perillo                Horst Stark

Hörspielbearbeitung: Peter Folken
Regie: Konrad Halver

Erzählung von Karl May

Bemerkungen

Jahr: 1969 • Spielzeit: 18'10" / 20'30" • Cover: Karl-May-Festspiele, Bad Segeberg

Weitere Bestellnummern: 115 518.0

Während Anciano das Testament verliest und auch am Ende des Hörspiels erklingt im Hintergrund die Ouvertüre „Die schöne Galathee“ von Franz von Suppé.
Die (Gitarren-) Hintergrundmusik stammt von der EUROPA-LP E 370 („Fiesta in Acapulco“).

Eine Zusammenstellung aller bei EUROPA produzierten Karl-May-Hörspiele findet sich in unserem Karl-May-Special.

Häufigkeit:
   
Eure Wertung:

   



Eure Kommentare:


Jürgen bewertet das Hörspiel mit und schrieb am 14. 12. 2013:
Dieses Hörspiel verbinde ich mit sehr schönen Kindheitserinnerungen. Ich habe es vom Nikolaus geschenkt bekommen, als ich 7 war. Das war 1975. Heute habe ich selber 2 Jungs, und habe für sie (und eigentlich auch für ich) irgendwann die alten Hörspiele von Europa wieder entdeckt. Auf wunderbare Weise versetzt mich "das Vermächtnis des Inka" wieder in die Vorweihnachtszeit meiner Kindheit zurück. Sehr bewegend übrigens die Stelle, als der alte Anciano den Khipu vorliest.
Die Laudatio von Caraghan spricht mr voll aus der Seele!

Der alte Mübarek bewertet das Hörspiel mit und schrieb am 13. 04. 2013:
Obwohl ich Karl May mag und Hellmut Lange in seinen Heldenrollen liebe, gebe ich nur drei Mohren.

Warum? Weil mir viel zu viele Figuren (und damit Handlungselemente) aus dem Roman zu sehr zusammengestrichen bzw unterschlagen werden.

Wir erinnern uns: "Das Vermächtnis..." ist eigentlich zwei May-Romane. Erstmal eine böse und düstere Geschichte um Schuld, Sühne und Rache und dann eine wilde und wirre Verwechslungskomödie um den durchgedrehten Gelehrten und seinen Helfershelfer, die in revolutionäre Wirren geraten.

Zwar hat man bei EUROPA einen guten Griff getan, indem man das ganze absurde Theater außen vor gelassen hat - Andererseits entgehen dem Hörspiel damit durhcaus einige Spannungselemente wie zum Beispiel die Episode am Krokodilsee.

Und auch der kauzige MAy-typische Humor.
Denn es wird zwar Don Parmesan kurz eingeführt und kommt auch ein wenig lächerlich daher - Aber wer den Roman nicht kennt, wird den Humor hinter dem "Fleischhacker", der alles, wirklich alles, fein säuberlich heruntersäbelt (zumindest in seiner Phantasie) nicht begreifen. Dazu fehlen nämlich wieder einige mehr oder weniger lustige Episoden um diesen eigenwilligen Chirurg, der auch mit Blutegeln experimentiert und zum Opfer eines "lustigen" Streiches wird.

Zwei weitere Opfer dieses Streichens sind ausgerechnet die Schurken. Antonio (nicht Juan) Perillo (guter Name übrigens) und der Gambusino - Zwei Erzstrolche, die einander gesucht und gefunden haben. Und eine Geschichte wie diese hier steht und fällt nun einmal mit dem Schurken. Zwar gibt es hier deren zwei, aber sie sind entschieden nicht so gemein und bedrohlich wie sie eigentlich sein müssten.

Was also vom "Vermächtnis" bleibt, ist die reine (gekürzte) Abenteuerhandlung ohne all den skurrilen Quatsch, der einen guten Teil des Romaninhaltes (und irgendwie auch dessen Charme) ausmacht.

Andererseits hätte der Stoff auch keine DOLP hergegeben - Zu sehr ähneln sich einige humoristische Episoden, in denen Morgenstern und Fritze immer wieder gerettet werden müssen.

Tja, so ist das. Man hätte mehr daraus machen können, damit aber einige Wiederholungen einbauen müssen. Man hätte aber auch mit El Carnicero (Don Parmesan) anders umspringen können. Hätte, wäre, könnte...

Was übrig bleibt, ist immer noch ein gelungenes Hörspiel mit einigen sehr guten Sprechern. Aber so oder so ist zuviel vom Roman auf der Strecke geblieben.





Caraghan bewertet das Hörspiel mit und schrieb am 10. 11. 2012:
Liebe Europa-Fangemeinde!

Aus Anlass der zwei neuesten Klasse-Hörspiele, "Inka" und "Rhodan" und aller weiteren Kult-Hörspiele dieses Hauses, hier eine lyrische Laudatio, auf ein Medium, das seit fast fünfzig Jahren die Herzen von Kindern und Kindeskindern verzückt.
Wie habe ich mich gefreut, den Haukaropora kratzfrei zu genießen!

Caraghan (T.S.L.)



Hörspiel

Wer es einmal wahrgenommen, für den gab es kein Zurück
Wer im Stillen es vernommen, dem war es das höchste Glück
An den trüben Regentagen, in der kalten Winterszeit
bei Erkältung, saurem Magen, jeder Form von Herzeleid
Kummer, Tränen und Blessuren, die das Leben nun mal schafft
hinterließ es seine Spuren. Gab dir Halt und inn're Kraft

Es verstand, dich zu versöhnen, machte selig ohne Müh'
sprach in ruhigen, sanften Tönen. Und schon morgens in der Früh'
machte es die Tage süßlich, auf daß bald, zur späten Nacht
es zufrieden und genüßlich dir erneut den Schlaf gebracht
Ach wie herrlich war'n die Tage, wie verzückt und wunderbar
als das Leben, ohne Frage, noch ein Abenteuer war

Heute bin ich alt an Jahren, doch im Geiste noch ein Kind
darum will ich mir bewahren, die mir lieb und teuer sind
Diese Kisten alter Scheiben aus zerkratztem Schwarzvinyl
Dieses kunterbunte Treiben aus verdrängtem Kindsgefühl
Und so sing' ich dir ein Ständchen, denn ich lieb' Dich inniglich
Halt' im Geiste mir das Händchen!...Altes Hörspiel, tröste mich!!

© Thomas S. Lutter, *1962

Friedrich schrieb am 09. 11. 2012:
Ach ja, »deluxe«: Man lädt mit dem Hörspiel ein PDF mit Cover und Rückseite mit runter. Meinetwegen. Schön, dass es trotzdem beim Preis geblieben ist.

Friedrich bewertet das Hörspiel mit und schrieb am 09. 11. 2012:
Heute morgen angeschafft und gleich, bei der langen Fahrt zum Arzt mit Junior, im Auto gehört. Ich kannte das Hörspiel noch nicht und war gespannt.
Insgesamt gut, die Handlung ist sehr klar auf einen Strang zurechtgeschnitten. Haukaropora wird immer deutlicher als Hauptfigur herausgearbeitet und bekommt, wie das Verlesen des Quipu, einen Heiligenschein aus Streichern – fast wie Matthäuspassion …
Die Straffung auf knapp 40 Minuten ist vor allem spürbar bei den skurrilen Nebenfiguren Prof. Morgenstern und Fritz Kiesewetter. Auch die beiden Schurken Perillo und der Gambusino, bleiben bis auf den Schluss ziemlich unterbelichtet. Dafür gibt Hellmut Lange einen sehr guten, lebendigen und ernsten Vater Jaguar ab.
Im Kinderzimmer hatte ich die zweiteilige CBS-Fassung, die toll besetzt war und die Geschichte etwas vollständiger wiedergeben konnte. Das Absacken von Fritz und Morgenstern im Höhleneingang und das »Ich verbrenne!« der Schurken kurz vor Schluss war dort ziemlich drastisch. Und mir fehlt mir einfach Morgensterns pathetisch gesprochener Satz »Ich habe das Megatherium gefunden!«, dem man in jeder Silbe anhörte, dass da eine Gelehrtenlaufbahn auf ihrem Gipfel angekommen ist. Leider ist diese Fassung im Netz nirgends anzutreffen. :-(
Was die Europa-Fassung angeht: Kann man empfehlen – aber es hat auch deutliche Vorteile, das Buch zu lesen. :-)

Blaubär schrieb am 08. 11. 2012:
So, da ist die Ankündigung auf der EUROPA Downloadseite. Dies allerdings mit ungewöhnlich kurzem Vorlauf. Es soll bereits morgen downloadbar sein.

Es trägt ausserdem das Label "deluxe". Keine Ahnung, was das bedeuten soll ...

Blaubär schrieb am 31. 10. 2012:
Ein Vöglein hat mir gezwitschert, dass dies die nächste Veröffentlichung in der Reihe "Die Originale" sein wird. Ich habe aber keine Ahnung, wann das sein wird.

Ernsthaft, es war natürlich kein Vögelchen, sondern ein offensichtlicher Lapsus des Administrators der Downloadshop-Webseite von EUROPA. Dort war am vergangenen Samstag kurz das Cover in der Reihe der Originale zu sehen. Beim Anklicken wurde man allerdings fehlgeleitet. Das Cover war schon im Stil der Reihe "Die Originale" gestaltet. Daher ist anzunehmen, dass es diese Veröffentlichung geben wird.

dirie bewertet das Hörspiel mit und schrieb am 08. 02. 2011:
@andy:
Beim Quipu spielen nicht nur die Knoten eine Rolle. Für die Schnüre wurden auch unterschiedliche Farben verwendet, die für das Lesen von Bedeutung sind. Im Buch werden die Farben des schon recht alten Quipu zudem als stark verblichen beschrieben, was das Licht umso notwendiger macht.

Aus dem entsprechenden Wikipedia-Artikel: "Des Weiteren muss wahrscheinlich die Position, die Beschaffenheit und die Farbe der Quipus beachtet werden, mit der dem Leser Informationen vermittelt werden sollten."

andy schrieb am 05. 02. 2011:
Logikfrage hierzu: Wozu ist es eigentlich notwendig, den Quipu-"Brief" seines Vaters bei Tageslicht zu betrachten? Die Quipu war doch eine Knotenschrift ("...die er durch seine Finger gleiten ließ..."), also waren doch gar keine Buchstaben im Spiel. Hätte somit auch bei Kerzenlicht funktioniert. Hab ich nie verstanden!

andy bewertet das Hörspiel mit und schrieb am 09. 01. 2011:
Wie so oft hat Didi wieder recht. Man denkt immer, man wäre mitten bei Hui Buh und dieser würde wieder - in seiner unverwechselbaren Art zu reden - eine seiner Gespenstergeschichten zum Besten geben.
Das geht nun gar nicht.
Da bin ich sehr streng und ziehe ** ab.

Schorsch bewertet das Hörspiel mit und schrieb am 21. 11. 2008:
Als ich Anfang diesen Monats in der Zeitung gelesen habe, daß Michael Hinz gestorben ist, habe ich mir nach einer Ewigkeit mal wieder "Das Vermächtnis des Inka" angehört. Ich fand und finde heute noch, daß es eine sehr gelungene Produktion ist, allenfalls ein wenig zu kurz geraten, aber athmosphärisch sehr gut.Besonders bewegend: die Stelle, als Anciano des Vermächtnis von Haukaroporas Vater vorliest.
5 Europa-Mohren von mir!

nemo bewertet das Hörspiel mit und schrieb am 12. 02. 2007:
"Tot brach der Stier zusammen. Sein Blut versickerte im Sand der Arena." Wow!
Ich halte dieses Hörspiel für eins der besten, die Europa herausgebracht hat. Sprecher, Musik und Atmosphäre sind sozusagen akustisches Breitwandformat. Ich bin jedes Mal nach Hören dieser gerade einmal 40 Minuten Hörspiel überwältigt.

edith bewertet das Hörspiel mit und schrieb am 23. 02. 2005:
kuriose Geschichte, hab keinen Sinn im ZUsammenhang erkennen können.Kenn auch dat Buch nicht.Sprecher und Stimmung nach 1erst. lauschen:
iss gut.

Didi bewertet das Hörspiel mit und schrieb am 20. 02. 2005:
Hier sind die " 1969 "er Sprecher, anders wie in Old Surehand oder Klaus Störtebecker mal richtig eingesetzt, sogar Michael Hinz, der sonst immer leicht dünnlich wirkt, passt hier zu seiner Rolle, die er gut spricht. Einzige Hans Clarin erinnert mich sehr an Hui Buh.

Santer schrieb am 11. 05. 2004: Das Hörspiel ist mit "Gut" zu bewerten. Man merkt deutlich, daß es sich um eine Zwillingsproduktion handelt. Die Sprecherriege ist dieselbe wie bei Old Surehand.Man merkt hier ein paar Schwachstellen. Die sprecher sind hervorzuheben. Hellmuth Lange ist auf der Scheibe genial.Über den Erzähler muß man keine Worte mehr verlieren.Im Nachhinein zeigt diese Produktion, daß Europa durchweg in der Lage war auch unbekanntere Stoffe des Meisters zu vertonen. Ich träume ja heute noch von eventuell in den Archiven verschollenen Hörspielen wie"Im Lande der Mahdi oder die Felsenburg". Vielleicht mit Trixner,Paetsch und F.J! Aber leider sind es nur Träume.

hairapetian schrieb am 27. 05. 2003: "Mein Sohn. Wenn Du diese Zeilen liest, bin ich tot. Auch Völker sterben." (Aus dem Testament des vorletzten Inkas). Eines der bewegendsten "Europa"-Hörspiele dank des jungen und des alten Konrads sowie der großartigen Musikauswahl. Wer kennt das mexikanische Stück?Genau richtig zum Vatertag am 29. Mai. Nobles Anliegen edel gesprochen. Gut, dass auf den Karl-May-typischen rassistischen Unterton verzichtet wird. Die "Box"-Aufnahme ist ebenbürtig, hat vielleicht sogar mehr Drive. Schaurig das Ende des Gambusinos samt seines Komplizen ("stark" Stark und Poelchau. Für beide LPs: Höchstwertung. Auch meine Freundin Ntscho-tschi El-Khansa ist gerührt.
Der Gambusino

eddi schrieb am 27. 05. 2003: Kann mich nur Gunnar und Horst wärmstens anschließen- Billg

Markus schrieb am 20. 05. 2002: Ich kann an dieser Stelle Werner Schmidt nur recht geben. Der Text von der box-Variante ist nahezu identisch aber die umsetzung ist deutlich eindrucksvoller vorallem dank der geschickteren Musikauswahl. Markus

Werner Schmidt schrieb am 24. 01. 2002: Der einzig wirklich gute Sprecher hierbei ist Konrad Mayerhoff. Es existiert eine textgleiche Fassung unter dem Label BOX, Regie Peter Folken. Hier wird Haukaropora von Konrad Halver wesentlich besser gesprochen als von Michael Hinz. Auch die Nebenrollen sind sprachlich besser besetzt (z.B. auch mit Peter Folken).

gunnar schrieb am 12. 01. 2002: Hallo Jens. Habe grad deinen Eintrag gelesen. Die Hintergrundmusik stammt aus der Ouvertüre zu der Operette "Die schöne Galathee' von Franz von Suppee. Viele Grüße

Jens schrieb am 02. 01. 2002: Ich erinnere mich, dass ich dieses wenig bekannte Karl-May-Abenteuer in meiner Kindheit sehr gern gehört habe. Besonders stimmungsvoll ist die Verlesung des Testaments für Haukaropora gelungen - dank des melancholischen Timbres in Konrad Mayerhoffs Stimme und der eligischen, bestechenden Hintergrundmusik. Ich wüsste gern, aus welchem klassischen Stück die stammt. Sie ist - wenn ich mich recht erinnere - auch am Ende von DIE KLEINE SEEJUNGFRAU und ROBINSON CRUSOE zu hören. Wer kann mir diesbezüglich einen Tipp geben?

Gunnar schrieb am 18. 09. 2001: In einem muß ich Horst recht geben. Die Figur des Dr. Parmesan ist lächerlich. Allerdings finde ich, daß die lustigen Personen (z. B. Sam Hawkins, Tante Droll oder Hobble Frank) Karl May oft die Würze geben. Was mich aber am meisten stört ist das, daß die südamerikanischen Indianer mit dem nordamerikanischen gleichgesetzt werden. Beim Überfall auf das Lager wird doch tatsächlich das Angriffsgeschrei der nordamerikanischen Indianer eingesetzt. Weiter haben die Inkas ihre Opfer wohl nicht skalpiert. Wem sind denn diese Pannen passiert. May oder Folken? Muß allerdings zugeben, daß ich den Roman nie gelesen habe. Mayerhoff ist wirklich gut aber peinlich ist Hans Clarin. Es reicht doch schon, daß Mays komischere Figuren in den Filmen ins lächerliche gezogen werden teilweise zu Säufern degradiert werden Da mußte man hier doch nicht noch den Gipfel drausetzten ("Wer weiß, vielleicht würde eine operative Entfernung der Kniescheibe ihren Blutdruck senken. Sie wissen ja ich säble ja alles herunter). Lächerlich.

Harald schrieb am 03. 07. 2001: Schade. Da hätte man mehr draus machen können. Sparsam eingesetzte Geräusche und Musik hätte man ja noch akzeptieren können, leider agieren auch die Sprecher "sparsam"... Einzig der stets gut aufgelegte Konrad Mayerhoff setzt Glanzpunkte. Schade, dass nicht immer alle Sprecher gleichzeitig anwesend sind; Konrad Mayerhoff hätte sie sicher mitgerissen. Nein, das war nicht so toll.

Horst schrieb am 02. 07. 2001: Mein Gott, was ist das denn? Die Story ist eigentlich ganz gut, die Darbietung und insbesondere einige der Charaktere/Sprecher aber gehören zum schlimmsten was ich je via Hörspielplatte rezipiert habe. Insbesondere Hans Clarin als Dr. Parmesan (Karl May muß bei der Erschaffung dieser Person und ihres Namens entweder total besoffen oder total debil gewesen sein) ist unglaublich dämlich und unlustig. Die lustigen Nebenfiguren sind bei Karl May ja ohnehin nur äußerst schwer zu ertragen, im Hörspiel wirken sie aber völlig albern und deplaziert (vgl. etwa Tanta Droll in »Der Schatz im Silbersee«). Das verdirbt einem echt jeden Spaß!!!!

necroscope schrieb am 08. 05. 2001: Ich habe dieses Hörspiel grade auf dem Flohmarkt erworben und bin ziemlich begeistert über die Umsetzung des Romans. Klar man hätte vieles ausführlicher gestalten können, wenn man einen Zweiteiler daraus gemacht hätte. Trotzdem sind die wesentlichen Elemente des Romans gut wiedergegeben. Einziges Manko ist für mich die Tatsache, daß man die Stimmen der Ganoven erst zum Ende der Geschichte zu hören bekommt. Hätte man diese bereits zu einem früheren Zeitpunkt einmal auftreten lassen, hätte der Hörer ein deutlicheres Profil der Beiden vor seinem "geistigen Auge". Nichts desto trotz wieder ein gelungenes Karl May Hörspiel von Europa.

Marcus schrieb: Wer die erste Seite übersteht, wird mit einer sehr eindrucksvollen Leistung Konrad Mayerhoffs belohnt, der in bewegender Weise das Testament von Haukaroporas Vater verliest.


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